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Masters

Poseidon 6 lässt das Jahr ausklingen

HGSV 1
Weihnachtsfeier in der Schwimmhalle
HGSV 2
Weihnachtsfeier in der Schwimmhalle

Nach dem traditionellen Grünkohlessen in den Poseidonstuben und dem Glühweinumtrunk auf dem Weihnachtsmarkt trafen sich die "Alten" des SV Poseidon Hamburg zu ihrem letzten Training in diesem Jahr. Allerdings sollte dieser Abend anders verlaufen als so mancher gedacht hatte.

Unser Trainingspartner, die Männer vom HGSV luden uns zu ihrer Weihnachtfeier ein, die wie in jedem Jahr in dem Schwimmbad Fabriciusstraße während der Trainingsstunde stattfand. Zu den leckeren Snacks, die auf den Tischen bereit standen, steuerten wir zwei Bierfässchen bei, um die Zungen ein wenig zu lockern. Naturgemäß war es etwas schwierig mit den Gehörlosen ins Gespräch zu kommen. Aber die wichtigsten Dinge, wie "Frohe Weihnachten" und "Alles Gute für das Neue Jahr" wünschen ging problemlos.

Es war ein wirklich netter Abend und wir bedanken uns recht herzlich für diese Geste wie auch für die Bereitschaft, uns das Jahr über als Trainingspartner zu akzeptieren.

Frohe Weihnachten!

2. Liga Nord

Der Spielplan für 2019 ist veröffentlicht

Der Rundenleiter des Norddeutschen Schwimmverbandes Marc Zirzow hat den Spielplan 2019 der 2. Liga Nord veröffentlicht. Die Liga umfasst lediglich fünf Mannschaften:

SC Hellas 99 Hildesheim, SpVg Laatzen, HTB 62, SV Poseidon Hamburg und WhiteSharks Hannover II.

In der ersten Runde spielen alle Mannschaften in einer Doppelrunde jeder gegen jeden. In der zweiten Runde scheidet die zweite Mannschaft von White Sharks Hannover aus und die restlichen Mannschaften spielen in einer Doppelrunde den Norddeutschen Meister aus, der an den Aufstiegsspielen zur Bundesliga teilnehmen kann.

Wasserball: U18-Bundesliga
(Bericht von Jens Witte)

Beide Hamburger Teams gewinnen Heimspielauftakt gegen SV Cannstatt

Wasserball: Beim Heimspielauftakt der beiden männlichen Hamburger U18-Bundesligateams gewannen der HTB 62 mit 14:6 und der SV Poseidon mit 13:7 gegen den SV Cannstatt, mussten sich jedoch am Doppelspieltagswochenende im Wilhelmsburger Inselpark dem Tabellenführer SC Neustadt/Weinstr. mit 4:6 (HTB) und 7:22 (SVP) geschlagen geben. Beste Hamburger Torschützen waren Nils Sommer (HTB/6) und Henry Brütt (Poseidon/4).

Stadtliga Hamburg

SV Poseidon 6 gegen HGSV 7:1 (0:0, 1:0, 2:0, 4:1)

Eine schwere Geburt

Holger Ringling
Holger Ringling, 2 Treffer
Helmut Plath
Helmut Plath, 2 Treffer

Nun, das war es ganz sicherlich. Endlich mal wieder die gesamte Mannschaft der "alten Männer" an Bord, hatte Neumannschaftskapitän Mandfred Pudler die Qual der Wahl. Ziel ist es nattürlich, alle Spieler spielen zu lassen und trotzdem zu gewinnen. So begannen die Poseidonen mit ihrer vermeintlich stärksten Sieben. Aber das erste Viertel verlief nicht wirklich zufriedenstellend. Trotz Feldüberlegenheit und Überzahlsituation kein Tor.

Auch im zweiten Durchgang tat man sich schwer. Immerhin wurde der Bann kurz vor Ende des Viertels gebrochen und so ging Poseidon mit 1:0 in die Halbzeitpause. Nach der Pause war die Mannschaft wie ausgewechselt. Plötzlich gab es zwingende Spielzüge, die das eine oder andere Mal zum Torerfolg führten. Mit einem beruhigendem Zwischenstand von 3:0 ging es in das letzte Viertel. Nun wurde frei aufgespielt. Trotzdem hatte der Gegner einige hochkarätige Chancen. Eine davon führte letztendlich zum Ehrentor. Dank der konzentrierten zweiten Hälfte war das Endergebnis mit 7:1 für die Mannschaft des SV Poseidon dann doch verdient.

Und nun die Überraschung: Die Sechste führt zusammen mit der Vierten des SV Poseidon mit jeweils 4:0 Punkten die Tabelle der Stadtliga an. Nun, ganz sicher wird es so nicht bleiben. Denn es sind ja erst zwei Spiele absolviert und die starken Gegner kommen erst noch.

Die Tore für Poseidon schossen: Holger Ringling und Helmut Plath jeweils 2, Michael Arendt, Dirk Cohrs und Andreas Aichinger jeweils 1 Treffer.

Allez Montreux! Allez Montreux! ...

Die Poseidon Masters fahren zum Turnier in die Schweiz an den Genfer See.

Anlässlich der Deutschen Meisterschaften dieses Jahr in Düsseldorf erhielt der SV Poseidon eine Einladung zu einem der wohl traditionsreichsten Masters-Wasserballturniere, denn dieses Jahr war die 38. Auflage in Folge. Der SV Poseidon nahm bereits dreimal an diesem Turnier teil, zuletzt im Jahr 2004. Axel Becker übernahm auf unserer Seite die Organisation und hielt Kontakt zu Organisatoren auf schweizer Seite, Caroline Bassmann-Aubort und Donald Bleeker.

Poseidon Masters
Poseidon Hamburg: hintere Reihe v.l.: Dietmar Schott, Robert Ziegler,
Holger Ringling, Werner Naujokat, Detlef Wengler, Dieter Micke,
Gerhard Wohlers, vordere Reihe v.l.: Manfred Pudler (Coach), Bernt Jacobs,
Dirk Freudenberg, Helmut Rometsch, Axel Becker.
Donald Bleeker
Donald Bleeker

Am 2. November ging es mit dem Flugzeug Richtung Genf, von dort mit dem Zug nach Vevey, wo das Turnier stattgefunden hat. Durch kurzfristige Absagen anderer Mannschaften musste der Turnierplan umgestellt werden. Das hatte zur Folge, dass wir noch am Freitag ein Spiel hatten und fünf am Sonnabend, das erste gleich um 9:00 Uhr. Puuuh, ein hartes Brot.

Ein weiteres Problem: das Turnier ist als „offenes Mastersturnier“ ausgeschrieben, d. h., dass die Spieler ein Mindestalter von „nur“ 30 Jahren haben müssen um spielberechtigt zu sein. Hinzu kam, dass sich die ein oder andere Mannschaft mit „Frischfleisch“, soll heißen, mit Spielern unter 30 Jahren ergänzt hat. Unser jüngster Spieler ist 60 Jahre, unser erfahrenster 72 Jahre jung. Egal, aufgeben war keine Option. Für die Zukunft überlegt der Veranstalter, das Turnier vielleicht mit zwei Altersklassen zu veranstalten. Schauen wir mal was dabei rauskommt. Wir haben uns nach besten Kräften bemüht und durch häufige Auswechselungen hat Coach Manfred Pudler dafür gesorgt, dass die Last auf alle Schultern verteilt wird und somit jeder zu Einsätzen kam.

Montreux Park
Erweitertes Frühstück im Park

Der Freitagabend schloss mit einem gemütlichen Käsefondue an dem fast alle Mannschaften teilnahmen. Da am Sonnabend das erste Spiele bereits um 9:00 Uhr stattfand, war sehr frühes Aufstehen angesagt. Der sehr sehr anstrengende Sonnabend fand mit einem sehr leckeren Fleischfondue seine Ausklang. Wir sind alle hundschlachkapott und todmüde ins Bett gefallen.

Am Sonntagmorgen wurden wir nach dem Frühstück von unserem Mannschaftskollegen Donald Bleeker (Donald spielt bei Deutschen Meisterschaften, Welt- und Europameisterschaften mit uns in einer Mannschaft) abgeholt und zu einem kleinen, aber feinen Park gefahren, wo es einen kleinen Umtrunk mit Knabbereien für alle teilnehmenden Mannschaften gab. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf den Le Lac Léman, den meisten besser bekannt als Genfer See. Und vor dieser herrlichen Kulisse wurden wir dann ermuntert ein herzliches Allez Montreux! anzustimmen.

Zum Abschluss eines tollen Wochenendes hat Donald die Hamburger Mannschaft auf der Fahrt zum Flughafen nach Genf in ein Restaurant eingeladen, wo es sehr leckeren Fisch gab, was das Ganze noch mal abrundete.

Die Spielergebnisse und die Torschützen.
SV Poseidon vs. Yverdon 3:10
Torschützen: Gerhard Wohlers, Werner Naujokat, Holger Ringling
Schaffhausen vs. SVP 10:0
Torschützen: Fehlanzeige
Anmerkung: Schaffhausen spielt in der 1. Schweizer Liga
SVP vs. Freiburg 2:5
Torschütze: Holger Ringling (2)
Les Crocos vs. SVP 11:3
Torschützen: Gerhard Wohlers, Robert Ziegler (2)
Frankfurt / Offenbach vs. SVP 8:1
Torschütze: Gerhard Wohlers
Barracudas Classic vs. SVP 9:3
Torschützen: Helmut Rometsch, Holger Ringling, Dirk Freudenberg

Das Finale bestritten die Mannschaften Szentes (Ungarn) und Schaffhausen. Die Ungarn gewannen mit 7:0 Toren.

(Bericht: Holger Ringling)

Deutsche Meisterschaften der Masters

Wie Frieder Class (DSV Fachausschuss Masterssport) bekanntgegeben hat, finden die 24. Deutschen Wasserballmeisterschaften der Masters 2019 vom 5. bis 7. Juli in Hamburg statt. Ausrichter wird der SV Poseidon Hamburg sein.

DSV-Pokal

7:12 - Pokal-Aus gegen Bundesligist Krefeld 72
Poseidon kann nur drei Viertel überzeugen

SV Poseidon Hamburg – SV Krefeld 72    7:12 (1:1, 2:4, 3:2, 1:5)

Kurzmeldung:
Wasserball: SV Poseidon ist im deutschen Pokal ausgeschieden. In der 2. Runde unterlag der Zweitligist im Wilhelmsburger Inselparkbad mit 7:12 (1:1, 2:4, 3:2, 1:5) dem Bundesligaklub SV Krefeld 72. Trotz roter Karten gegen Philipp Barenberg (1. Viertel) und Vincent Hebisch (3. Viertel) konnte der Absteiger die Partie bis sechs Minuten vor Ende offenhalten, kassierte dann aber fünf Treffer in Folge. Beste Torschützen waren Patrick Weik und Jakob Haas mit jeweils zwei Treffern.

Alle Poseidon Torschützen: Patrick Weik und Jakob Haas (jeweils 2), Sven Bach, Claudio Sambito und Vincent Hebisch (jeweils 1).

Jens Witte

Neuer offizieller Spielplan der Hamburger Ligen

Der offizielle Spielplan der Hamburger Runden ist veröffentlicht. Die Stadtliga umfasst nun 13 Mannschaften (3 Mannschaften vom Poseidon), in der aufgrund der Menge der Mannschaften nur eine Runde gespielt werden kann. An der Mastersrunde nehmen 5 Teams teil, die in einer Hin- und Rückrunde gegeneinander antreten. Für den Pokalwettbewerb haben 8 Mannschaften gemeldet, davon alleine vier vom Poseidon. Dieser Wettbewerb wird in zwei Gruppen mit jeweils 4 Mannschaften geteilt und mit Halbfinal- und Finalspielen der Pokalsieger ermittelt. In der Oberliga Hamburg verbleiben nur mehr zwei Mannschaften, Poseidon 2 und Poseidon 3. Diese beiden Teams ermitteln in einer Doppelrunde den Hamburger Meister.

Trotz einer zweiten Gesprächsrunde, an der fast alle Wasserball spielenden Vereinein Hamburg teilnahmen, konnten diese sich nicht auf eine Oberliga einigen, in der die 8 stärksten Mannschaften spielen. Dieses wird erst im folgenden Jahr durchgeführt, in der nun erstmals die Teilnahme zur Oberliga verpflichtend ist, wenn sich eine Mannschaft qualifiziert hat. Damit hat die jahrelange Praxis ein Ende, die Oberliga als Meldeliga zu führen. Mit dieser Entscheidung hat sich der Verbandswasserballwart durchgesetzt, denn die momentane Praxis der Enthaltsamkeit einiger Vereine zu Lasten der gesamten Wasserballgemeinschaft in Hamburg ist nicht dazu geeignet, den Stellenwert des Wasserballs in Hamburg zu wahren oder stärken.

Es war ganz sicher keine leichte Aufgabe, die der Rundenleiter in kürzester Zeit zu bewältigen hatte. Bei der mageren Zahl an Spielstätten in Hamburg ist es ganz bestimmt nicht einfach, alle Wünsche der Vereine zu erfüllen und einen halbwegs ordentlichen Spielplan zu erstellen. Bleibt zu hoffen, dass diese Mammutrunde der Stadtliga, in der nun die Leistungsstärke unterschiedlicher nicht sein kann, erfolgreich durchgeführt wird. Ob diese Konstellation allerdings als Gewinn für die starken Mannschaften aus Hamburg zu werten ist, möchte ich bezweifeln.

Die Spielpläne der Hamburger Runden findet ihr hier:

Beginner gegen Gewinner

Poseidon Masters AK 60+ gegen Wasserfreunde Spandau 04 (3:4)

Detlef Wengler
Detlef Wengler (Archivfoto: Stefan Alexy)

Am vorigen Samstag wurde die vorerst wohl letzte Sendung in dem Format "Beginner gegen Gewinner" von dem Sender ProSieben im TV-Fernsehen ausgestrahlt. Obwohl in dieser Staffel die Sportart Wasserball thematisiert werden sollte, hat der Sender entschieden, den Wasserballbeitrag nicht zu senden und statt dessen den Wettkampf exklusiv als Bonusmaterial online zu zeigen.

Der Veranstalter: "In dieser Sendung treten Amateure gegen Spitzensportler in deren Paradedisziplin an. Damit das Ganze gerechter zugeht, ist es den Amateuren möglich ihren Gegner mit einem Handicap auszustatten, um die eigene Chance auf den Sieg zu erhöhen.

Jeder Amateur, der seinen Profi schlägt qualifiziert sich automatisch für das Finale, in dem er wiederum gegen alle anderen Finalisten um den Jackpot von maximal 100.000€ antreten kann."

Am 6.10.2018 sollte ursprünglich zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr das "Wasserballspiel" der Poseidon Masters AK 60+ gegen den vielfachen Deutschen Meister Wasserfreunde Spandau 04 ausgestrahlt werden.

Gewinner gegen Beginner
Die beiden Mannschaften mit der Filmcrew (Foto: Holger Ringling)

Webseite ProSieben: "Die Poseidon-Masters bewegen sich im Wasser genauso geschmeidig wie ihr Name klingt. Geiler könnten nur die Wasserball-Profis "Wasserfreunde Spandau 04" sein. Was alles noch geiler macht: Diese Sportart gibt es nur und exklusiv Online zu sehen!

Folge verpasst? Hier könnt ihr alle Highlights der fünften Show "Beginner gegen Gewinner" noch einmal ansehen."

https://www.prosieben.de/tv/beginner-gegen-gewinner/videos/alle-highlights-der-fuenften-show-beginner-gegen-gewinner

Ich kann diese 17minütige Videosequenz nur emfehlen. So ein Wasserballspiel hat die Welt noch nicht gesehen. (Endergebnis 4:3 für Spandau 04).

Für Poseidon spielten: Detlef Wengler (Tor), Michael Arendt (Kapitän 2 Tore), Rüdiger Asche-Morgner (1 Tor), Holger Ringling, Gerhard Wohlers und als Coach Bernd Hornung. Chef d'equipe Dirk Cohrs.

Für Spandau 04 spielten: Tobias Martens (Tor), Marko Stamm (Kapitän, 1 Tor), Lucas Gielen, Marin Restovic (1 Tor), Ben Reibel (2 Tore).

Spielpläne der Hamburger Ligen veröffentlicht

Oberliga Hamburg startet mit nur drei Mannschaften

Nachdem sich die besten drei Mannschaften der Stadtliga aus der vergangenen Saison erneut dagegen ausgesprochen haben, in der Oberliga spielen zu wollen, haben nun auch HTB und Sportteam ihre Mannschaften aus der Liga zurückgezogen. Nunmehr spielen die drei Mannschaften des SV Poseidon Hamburg 2, 3 und 4 die Oberliga unter sich aus während sich in der Stadtliga 12 Mannschaften unterschiedlichster Leistungsstärke tummeln.

Es bleibt unverständlich, dass sich führende Wasserballvereine dem Wettkampf in der Oberliga nicht stellen wollen. In jeder Liga gibt es Sieger und Verlierer. Nur, wer die Herausforderung annimmt, wird sich weiterentwickeln. Anscheinend ist dieser Wille bei einigen Mannschaften abhanden gekommen.

Egal, welche Beweggründe hinter solchen Entscheidungen stehen und wen man damit treffen möchte, für das Ansehen des Wasserballsports in Hamburg ist es jedenfalls nicht hilfreich.

Hier die Spielpläne der Ligen in Hamburg

Der Kapitän geht von Bord

Eine Wasserballära geht zu Ende

Mit nunmehr 75 Jahren hat der Mannschaftskapitän der Poseidon-Masters-Mannschaft Bernd Hornung seinen Rücktritt vom aktiven Wasserballsport bekanntgegeben. Eine beispiellose Ära geht damit zu Ende.

Horni, wie ihn  seine Kameraden nennen, machte schon als Jugendlicher auf sich aufmerksam. Über Jahre war er Stammspieler der 1. Mannschaft des SV Poseidon Hamburg, wurde viele Male Hamburger und Norddeutscher Meister und nahm an verschiedenen Endrunden zur Deutschen Meisterschaft teil. Sein größter Erfolg im Herrenbereich war die Deutsche Vizemeisterschaft im Jahre 1966.

DM 2015 AK65
Deutscher und Vizeweltmeister 2015 AK 65+
(Archivfoto: Wolfgang Genat)
Bernd Hornung
Bernd Hornung

Nach seinem Abschied aus der ersten Reihe fand Horni schnell heraus, dass es ohne Wasserball nicht geht. Er überzeugte gleichgesinnte ehemalige Poseidonspieler und gründete die Mannschaft SV Poseidon Hamburg 3, die fortan für Jahre eine gewichtige Rolle in der Oberliga Nord spielten sollte.

Später dann wurde aus dieser Mannschaft die sog. „Fünfte“, die über Jahre hinaus in der Liga Hamburg erfolgreich war und dies vor allem bei den Masters. Heute spielen die  jahrzehntelangen Weggefährten mit der 6. Mannschaft des SV Poseidon Hamburg in der Stadtliga. In dieser letzten Phase hat diese Truppe ein Durchschnittsalter von stolzen 70 Jahren.

Legendär auch die Reisen, die diese Mannschaft unter Führung von Bernd Hornung unternahm. Ob das Ziel Israel, Südafrika oder auch Singapur hieß – er war der Motor. Doch damit nicht genug. Die Mannschaft wollte jetzt auch an offiziellen Meisterschaften teilnehmen. Der Start war 1999 in Cannstatt. Auf Anhieb holten sich die Oldies des SV Poseidon die Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse 50+. Neun weitere nationale Titel sollten folgen. Die größten Erfolge in der Mastersklasse aber waren der Gewinn der Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften 2002 in Neuseeland und die beiden Europameistertitel 2009 in Rumänien und 2013 in Budapest.

Schon nach seiner schweren Herzoperation dachte Bernd an Rücktritt. Aber wofür  sind Mannschaftskameraden da? Sie überzeugten ihn, noch einige Jahre weiterzumachen, zwar mit halber Kraft, jedoch immer mit vollem Ehrgeiz. Nun ist es endgültig. Horni hängt seine Wasserballkappe Nummer 11 an den Nagel. Er kann voller Stolz auf seine sportliche Laufbahn zurückblicken.

Horni, du warst und bist ein fairer vorbildlicher Sportsmann. Als Kapitän hast du es geschafft, die Kameraden mit viel Diplomatie und Fingerspitzengefühl bei der Stange zu halten. Wir haben dir viel zu verdanken.

Walter Roscher
SV Poseidon Masters

Fünfmal Gold bei der Masters-EM in Kranj

Dieter Seifert in der Form seines Lebens

Dieter Seifert
Dieter Seifert (Archivbild)

Die Krönung seiner Karriere fand im Slowenischen Kranj statt. Dieter Seifert ging in der Altersklasse 70-74 Jahre 5x an den Start und holte 5x die Goldmedaille. Was für ein tolles sportliche Jahr für Poseidons Ausnahmeschwimmer. Die fünf Starts für Dieter:

50 m Freistil in 30,29 Sek.
100 m Rücken in 1:19,88 Min.
200 m Rücken in 2:58,00 Min.
100 m Freistil in 1:07,01 Min.
50 m Rücken in 36,75 Sek.

Ein Wiedersehen nach 15 Jahren ...
(Eindrücke von Ekke Kienemann)

Nun wieder Kranj, der Ort, welcher damals von unserem WM-Trainer Bruno so gelobt worden war, mit gemischten Gefühlen in Anbetracht der Ereignisse beim Endspiel um die europäische Krone. Lang ist es her. In Erinnerung von damals, das Glockenspiel in der Hoffnungskirche, Bled – der Rudersee mit seiner malerischen Insel, Planica, die Skiflugschanze, die schon beim bloßen Hinsehen weiche Knie produziert. Und natürlich der herrliche, auch beschauliche Anblick der wuchtigen Berge, die Ausläufer der Alpen, welche sich prachtvoll in den Himmel reckten. Auch das Hotel war wie damals, aber auch hier haben die vielen Jahre Spuren hinterlassen. Unzählige Besitzerwechsel waren nicht eben von Vorteil. Ein wenig enttäuscht waren einige, dennoch machte die Umgebung, das Wetter diesen Minuspunkt wieder wett. Auch in der näheren Umgebung hat sich viel getan, da wo vor Jahren noch Wiesen lagen, erstreckten sich schmucke kleine Häuser, sauber und gepflegt. Kein Graffiti an den Wänden, kein Papier oder sonstiger Unrat auf den Straßen und Plätzen, die Menschen aufgeschlossen, freundlich.

Hier geht es weiter

EM Kranj Tag 6: Poseidons AK 70+ holt Silber

AK 70: AS Dillet Bogliasco 1951 (ITA)- SV Poseidon Hamburg (GER) 4:8 (0:2, 1:0, 2:3, 1:3)

EM 2013
SV Poseidon Hamburg AK 70+ (Foto: Holger Ringling)
Plath
Frank Hesbacher (3 Treffer)

Im entscheidenden Spiel um die Silbermedaille konnten die Oldies vom SV Poseidon Hamburg noch einmal auftrumpfen. Mit 8:4 schlugen die Hamburger die italienische Vertretung aus Genua. Nach der gestrigen Niederlage ging es heute mit voller Konzentration zur Sache. Konter wurden konsequent zu Ende gespielt und wurden mit Treffern belohnt. Obwohl sich beim Stand von 5:1 wiederholt kleine Fehler einschlichen, war der Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Der Lohn: die Silbermedaille.

Für Poseidon spielten: Ekke Kienemann, Rolf Lüdecke, Bernd Haase (1), Wolfgang Richter, Kalle Fischer, Bernt Jacobs, Dirk Cohrs (1), Manfred Buchta, Helmut Plath (3), Erich Woelk, Bernd Hornung, Stefan Böttcher, Frank Hesbacher (3).

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AK 60: SV Cannstatt / SV Poseidon Hamburg (GER) - Europa Sporting Roma (ITA)1:9 (0:0, 0:4, 1:2, 0:2)

Ein Traum zerplatzt

Nach wirklich sehr gutem ersten Viertel (0:0) ging es mit einem Mal richtig bergab. Leider.

Die Möglichkeit einer Überraschung, wenn nicht sogar einer Sensation zerplatzte im zweiten Viertel wie eine Seifenblase. Alles was im ersten Viertel gut lief, haben wir anscheinend ab dem zweiten Viertel völlig verges­sen. So nahm das Unheil seinen Lauf.

Im letzten Viertel, bei einem Zwischenstand von 1:6, hat Coach Manfred Pudler dann die Spieler, die bis da­hin weniger Einsatzzeiten hatten, eingesetzt. Sie haben ihre Sache gut gemacht und es sollte auf keinen Fall die Höhe des Ergebnisses davon abgeleitet werden. Das wäre völlig falsch.

Für Cannstatt/Poseidon spielten: Detlef Wengler, Thomas Ahme, Michael Arendt (1), Peter Bayer, Donald Bleeker, Dirk Freudenberg, Mandred Pudler, Holger Ringling, Helmut Rometsch, Michael Schlichting, Robert Ziegler.

Poseidon-Cannstatt AK 60+
Die Mixmannschaft AK 60+ mit Poseidon und Cannstatt
(Foto: Holger Ringling)

Zusammenfassung für die AK 60+

Als Resümee kann gesagt werden, dass sich alle nach besten Kräften bemüht haben. Wir müssen / mussten einfach anerkennen, dass drei unserer vier Gegner uns spieltaktisch und schwimmerisch überlegen waren. Mithalten konnten wir im Bereich Kampfgeist.

Unsere ehemaligen internationalen Schiedsrichter haben in den drei Mannschaften, denen wir unterlegen waren, ehemalige A-Nationalspieler ihrer jeweiligen Länder wiedererkannt, mit einer erheblichen Anzahl von Nationalmannschaftseinsätzen. Da konnten wir nicht mithalten, denn von uns hat keiner auf so hohem Niveau gespielt.

Ich danke allen für ihren Einsatz. Insbesondere bei Manfred, der sich erneut bereit erklärt hat, uns zu coachen, was dann auf Kosten eigener Einsatzzeiten ging.

Mein Dank für die Unterstützung geht auch an die mitgereisten Fans. Ihr wart mindestens eine Klasse besser als alle anderen.

Es hat (mir zumindest) wieder großen Spaß gemacht.

(Bericht: Holger Ringling)

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Hier geht es zum Spielplan und zu den Ergebnissen

Tag 5: Sieg und Niederlage für Poseidonspieler

AK 70: SV Cannstatt (GER) - SV Poseidon Hamburg (GER) 6:3 (3:1, 2:1, 1:1, 3:2)

Plath
Helmut Plath (Archivbild: Wolfgang Genat)

Mehr war wohl nicht drin. Auch im Rückspiel mussten sich die Poseidonen gegen den Dauerrivalen aus Cannstatt geschlagen geben. Dieses Mal wich der Sand nicht aus dem Getriebe vom SV Poseidon. Schon im ersten Viertel machte der Gegner mit 3:1 klar, dass er die Goldmedaille nicht abgeben will. Jedwede Anstrengung der Hamburger wurde routiniert vom Gegner unterbunden. Hinzu kam, dass kein Spieler seine Normalform errreichte und die Vorgaben der Trainer nicht ansatzweise umgesetzt wurden.

Morgen nun geht es um Silber. Bleibt zu hoffen, dass die heutige Niederlage schnell weggesteckt wird und mit voller Konzentration die nächste Aufgabe angegangen wird.

Für Poseidon spielten: Ekke Kienemann, Rolf Lüdecke, Bernd Haase, Wolfgang Richter, Kalle Fischer, Bernt Jacobs, Dirk Cohrs (1), Manfred Buchta, Helmut Plath (2), Erich Woelk, Bernd Hornung, Stefan Böttcher, Frank Hesbacher.

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AK 60: VeteraniTriglav (SLO)- SV Cannstatt / SV Poseidon Hamburg (GER) 3:6 (1:0, 1:2, 1:2, 0:2)

Viertes Spiel – Erster Sieg

Genau das hatten wir uns vorgenommen, um uns noch die Chance auf den 3. Platz im Turnier zu erhalten.

Bis zum Ende des zweiten Viertels konnten wir einen zweimaligen Rückstand ausgleichen. Auch wenn wir ca. zwei Minuten nach Beginn des dritten Viertels erneut in Rückstand gerieten, konnten wir von da an die Vorgaben von Coach Manfred Pudler nahezu perfekt umsetzen, was uns vier Tore in Folge einbrachte und wir kein Gegentor mehr zugelassen haben.

Unseren Wunsch, das Spiel um Platz 3 zu erreichen haben wir uns damit erfüllt. Es ist ein schönes Gefühl in einem Turnier um die Europameisterschaft im Masters-Wasserball nicht völlig sieglos zu bleiben.

Allerdings ist unser Gegner ein ganz schwieriger. Unsere Freunde aus Rom erwarten uns (erneut).

Für Cannstatt/Poseidon spielten: Detlef Wengler, Thomas Ahme, Michael Arendt, Peter Bayer (2), Donald Bleeker (4), Dirk Freudenberg, Mandred Pudler, Holger Ringling, Helmut Rometsch, Michael Schlichting, Robert Ziegler.

(Bericht: Holger Ringling)

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EM Kranj Tag 4: Niederlagen für AK 60+ und AK 65+

Während die 70er des SV Poseidon Hamburg einen spielfreien Tag hatten, mussten sich die Mannschaften AK 60 und AK 65, die unter dem Namen SV Cannstatt starten, Niederlagen hinnehmen.

AK 60: SV Cannstatt / SV Poseidon Hamburg (GER) - HZC de Robben (NED1:10 (0:2, 0:1, 0:3, 1:4)

Erwartete Niederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten

Vor dem Spiel war uns allen klar, dass es nicht einfach werden wird. Zu überlegen schien der Gegner im spielerischen und vor allem im schwimmerischen Bereich.

In den ersten beiden Vierteln haben wir die Vorgaben von Coach Manfred Pudler ordentlich bis gut umge­setzt, so dass zum Seitenwechsel ein Rückstand von „nur“ 0:3 durchaus als achtbar angesehen werden kann.

In den letzten beiden Vierteln brachen dann leider mal wieder alle Dämme. Unsere teilweise äußerst einfa­chen Fehler nutzte der Gegner durch die schwimmerische Überlegenheit gnadenlos aus. Torwart Detlef Wengler, der durch einige glanzvolle Paraden ein noch höheres Ergebnis verhinderte, sah sich nun vermehrt gleich zwei Gegenspielern allein gegenüber. Gegen diese Übermacht kann auch der beste Torwart nichts ausrichten.

Wenigstens gelang uns zu Beginn des vierten Viertels noch der Ehrentreffer durch unseren Kapitän Donald Bleeker.

Für Cannstatt/Poseidon spielten: Detlef Wengler, Thomas Ahme, Michael Arendt, Peter Bayer, Donald Bleeker (1), Dirk Freudenberg, Mandred Pudler, Holger Ringling, Helmut Rometsch, Michael Schlichting, Robert Ziegler.

(Bericht: Holger Ringling)

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AK 65: SC Kalev Tallinn (EST)-SV Cannstatt / SV Poseidon Hamburg (GER)4:1 (0:0, 0:1, 2:0, 2:0)

Cannstatt-Poseidon AK65
Die Mannschaft AK65 Cannstatt-Poseidon

Im letzten  Spiel der 65er Vorrunde gegen Talev Kalinn aus Estland stand wieder eine frustierende 1 : 4 Niederlage, wobei das taktische Konzept, den Spielmacher aus dem Spiel zu nehmen, hervorragend funktionierte.  Auch die Anspiele auf den Center funktionierten immer besser, aber die Abschlussschwäche vor dem Tor und beim „Mann mehr“ setzte sich weiter fort (6 Überzahlspiele und 2 Fünfmeter wurden nicht genutzt). Auch der bislang sicherste Schütze von der 5-Meter Linie patzte zweimal bei 3 Versuchen. So wurde das Turnierende bereits am Mittwoch mit dem  4. Spiel eingeläutet. Da gilt es nur noch die Augen aufs nächste Jahr nach Südkorea zur WM 2019 zu richten, um dann alles besser zu machen. (Bericht: Peter Furmaniak)

Für Cannstatt/Poseidon spielten: Piet Haarstick, Gerhard Wohlers, Axel Becker, Peter Benker, Werner Beuschel, Werner Naujokat, Hermie van Ophuizen, Peter Furmaniak (1), Siegfried Anders, Dieter Micke, Dietmar Schott, Jürgen Furmaniak.

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Tag 3: Erfolg für Poseidons AK 70+

Plath
Helmut Plath (2 Treffer)

AK 70: SV Poseidon Hamburg (GER) - AS Dillet Bogliasco 1951 (ITA)6:3 (0:0, 2:0, 1:1, 3:2)

Im zweiten Spiel der Europameisterschaften konnten die 70er nach ihrer eintägigen Ruhepause einen wichtigen Sieg im Spiel gegen die Italiener verbuchen. Der sprichwörtlich anfängliche Sand im Getriebe der Poseidonen ließ sich erfolgreich ausspülen. Obwohl wieder fahrlässig mit Großchancen umgegangen wurde, war der Sieg nie in Gefahr. Mit diesem Erfolg ist Poseidons AK 70+ wieder im Spiel um die Goldmedaille. Die großartige Kulisse mit den wunderbaren Fans bei herrlichem Sonnenschein rundete den Erfolg ab.

Am morgigen Tag hat die Mannschaft wieder einen Ruhetag und kann sich voll und ganz auf die Rückrunde konzentrieren, in der es um Alles geht.

Für Poseidon spielten: Ekke Kienemann, Rolf Lüdecke, Bernd Haase (1), Wolfgang Richter (2), Kalle Fischer, Bernt Jacobs, Dirk Cohrs (1), Manfred Buchta, Helmut Plath (2), Erich Woelk, Bernd Hornung, Stefan böttcher, Günter Scheuermann.

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AK 65: AS Dillet Bogliasco 1951 (ITA)- SV Cannstatt / SV Poseidon Hamburg (GER) 5:4 (1:2, 3:1, 0:1, 1:0)

Plath
Entspannung nach dem Spiel

Im 3. Spiel der 65er Runde gegen AS Diglet Bogliasco aus Italien platzte endlich der Knoten was das Toreschießen anbetraf. Letztendlich gab es aber eine bittere 4 : 5 Niederlage, die das Weiterkommen nur durch ein Sieg gegen die Esten  morgen  ermöglichen. Trotz deiner 2 : 0  Führung und und einem 7 : 5 Übergewicht beim Überzahlspiel, gelang es der Mannschaft nicht, diese Chancen bis auf eine zu nutzen. Auch das schwimmerische Übergewicht konnte die Mannschaft nicht ausnutzen, so das am Ende bereits die dritte, aber bitterste – weil vermeidbare – Niederlage stand. (Bericht: Peter Furmaniak)

Für Cannstatt/Poseidon spielten: Piet Haarstick, Gerhard Wohlers, Axel Becker, Peter Benker (1), Werner Beuschel, Werner Naujokat, Hermie van Ophuizen, Peter Furmaniak (1), Siegfried Anders (1), Dieter Micke, Dietmar Schott, Jürgen Furmaniak (1).

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EM Kranj Tag 2: Nichts zu holen für Cannstatt/Poseidon

Während die AK70-Mannschaft von Poseidon Hamburg spielfrei hatten, mussten die beiden "jüngeren" Mannschaften jeweils eine Niederlage verkraften.

AK 60: Nuoto 2000 Napoli (ITA)- SV Cannstatt / SV Poseidon Hamburg (GER) 9:4 (4:1, 1:1, 2:0, 2:2)

Von allen guten Geistern verlassen

Über dieses Spiel gibt es nicht viel zu berichten, vor allem nichts Gutes.
Sicher, auch die zweite italienische Mannschaft war stark, insbesondere haben wir den fünffachen Torschüt­zen Adrian Muntean überhaupt nicht in den Griff bekommen, wenn sich dann noch auf unserer Seite Fehler an Fehler reiht ...

Für Cannstatt/Poseidon spielten: Detlef Wengler, Thomas Ahme, Michael Arendt, Peter Bayer, Donald Bleeker (2), Dirk Freudenberg (2), Mandred Pudler, Holger Ringling, Helmut Rometsch, Michael Schlichting, Robert Ziegler.

(Bericht: Holger Ringling)

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AK 65: SV Cannstatt / SV Poseidon Hamburg (GER) - KVP H2O Piestany (CRO)0:3 (0:1, 0:1, 0:1, 0:0)

Zuschauer
Dietmar Schott kämpft vergebens um den Ball

Auch im 2. Spiel der 65er Runde gegen den SVK H2O Piestany aus der Slowakei  verstanden es die Cannstätter nicht, sich druckvoll im Angriff durchzusetzen. In den ersten beiden Vierteln gelang nicht ein einziger Schuss aufs gegnerische Tor und der gefährlichste Gegenspieler durfte trotz Sonderbewachung sich  mehrmals in die Torliste eintragen. Zu allem Unglück wurde zum Schluss noch ein Fünfmeter vergeben, der allerdings nur noch für die Ergebniskosmetik und für das Selbstwertgefühl wichtig gewesen wären. Am Ende stand  eine weitere Niederlage, die ohne eigenen Torerfolg doch recht bitter ausfiel.

Für Cannstatt/Poseidon spielten: Piet Haarstick, Gerhard Wohlers, Axel Becker, Peter Benker, Werner Beuschel, Werner Naujokat, Hermie van Ophuizen, Peter Furmaniak, Siegfried Anders, Dieter Micke, Dietmar Schott, Jürgen Furmaniak. (Bericht: Peter Furmaniak)

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EM Kranj Tag 1: Auftaktniederlage für Poseidons Oldies

AK 70: SV Poseidon Hamburg (GER) - SV Cannstatt (GER) 3:5 (0:0, 0:3, 2:0, 1:2)

EM 2013
Torwart Ekke Kienemann musste im
letzten Viertel ins Feld (Archivbild)
Zuschauer
Trotz Niederlage gute Stimmung
bei Poseidon (Foto: Sybille Hornung)

Im ersten Spiel mussten die AK70er des SV Poseidon Hamburg eine bittere Niederlage bei den Europameisterschaften in Kranj/Slowenien einstecken. Mit 5:3 Toren unterlag die Mannschaft dem ewigen Rivalen aus Cannstatt. Zwei Strafwürfe vergeben, etliche Überzahlspiele nicht in Tore umgesetzt.

"Die Mannschaft hat sich selbst besiegt", so der resignierende Kommentar des Torwarts. Dieser musste im letzten Viertel im Feld spielen: Ein Novum in der Geschichte der Poseidon-Masters. Eine Alternative, um ggf. Tore aus der 2. Reihe zu schießen, weite Pässe zu spielen oder auch einen evtl. 5 m Strafwurf im Tor unterzubringen.

Morgen hat die Mannschaft einen Ruhetag, bevor es am Dienstag gegen die italienische Mannschaft AS Dillet Bogliasco geht.

Für Poseidon spielten: Ekke Kienemann, Rolf Lüdecke, Bernd Haase (1), Wolfgang Richter, Kalle Fischer (1), Bernt Jacobs, Dirk Cohrs, Manfred Buchta (1), Helmut Plath, Erich Woelk, Bernd Hornung, Stefan böttcher, Günter Scheuermann.

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Bei den Altersklassen 60+ und 65+ mussten die Vertretungen SV Cannstatt/SV Poseidon ebenfalls jeweils eine Niederlage hinnehmen.

AK 60: Europa Sporting Roma (ITA)- SV Cannstatt / SV Poseidon Hamburg (GER)8:3 (2:1, 2:1, 3:1, 1:0)

Schwieriger Auftakt

EM 2013
Das Mannschaftshotel (Foto: Holger Ringling)

Gegen schwimmstarke Italiener lagen wir nach rund 2 ½ Spielminuten mit 0:2 in Rückstand, weil unsere Mannschaft noch nicht richtig wach schien. Erst sieben Sekunden vor Schluss des ersten Viertels konnten wir durch einen sehenswerten Treffer von Holger Ringling den Anschluss herstellen.

Bereits 37 Sekunden nach Wiederbeginn erzielten wir durch Helmut Rometsch sogar den Ausgleich. Jetzt schien wieder alles offen, denn wir waren endlich im Spiel, wie es so schön heißt.

Leider konnten wir weitere, sich ergebende Chancen nicht zu Toren nutzen, im Gegensatz zu unserem Geg­ner, der fünf Tore in Folge erzielen konnte.

Es lag aber in erster Linie an uns selbst, weil wir die Vorgaben von Coach Manfred Pudler nicht mehr zu 100 % umsetzen konnten. Hinzu kam, dass wir schon kurz nach Beginn des dritten Viertels unseren stärksten Spieler und Kapitän der Mannschaft Donald Bleeker wegen drei persönlicher Fehler nicht mehr einsetzen konnten.

Unser dritter Treffer – ein schönes Rückhandtor von Peter Bayer – kam leider zu spät.

Schade, dass wir den, anfangs des zweiten Viertels, wiedergefundenen Faden dann doch wieder verloren haben und unser Spiel nicht durchziehen konnten. Kämpferisch kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen

Für Cannstatt/Poseidon spielten: Detlef Wengler, Thomas Ahme, Michael Arendt, Peter Bayer (1), Donald Bleeker, Dirk Freudenberg, Mandred Pudler, Holger Ringling (1), Helmut Rometsch (1), Michael Schlichting, Robert Ziegler.

(Bericht: Holger Ringling)

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AK 65: Düsseldorfer SC 1898 (GER) - SV Cannstatt / SV Poseidon Hamburg (GER)5:2 (1:0, 0:0, 2:0, 2:2)

Zuschauer
Die Mannschaft SV Cannstatt/SV Poseidon Hamburg AK65+

Am 26.8.2018 starteten für die Hamburger die Europameisterschaften der Masters in Kranj/Slowenien.

Die Mannschaft, die bei den 65ern unter SV Cannstatt starteten, erwischten gleich zu Anfang den Titelfavoriten aus Düsseldorf. Die ersten 2 Viertel wurden nur wenige Chancen den Düsseldorfern gestattet und dank eines überragenden Torwarts konnten auch die Düsseldorfer nur eine ausnutzen. Das 3. Viertel wurde dann allerdings mit 2:0 verloren, weil die Auflösung der Zonendeckung nur schlecht funktionierte und die Schützen der gegnerischen 2. Reihe ungehindert schießen konnten. Am Ende stand dann eine 2:5 Niederlage, die für die weiteren Spiel den Erfolgsdruck erhöhte.

Für Cannstatt/Poseidon spielten: Piet Haarstick, Gerhard Wohlers (1), Axel Becker, Peter Benker, Werner Beuschel, Werner Naujokat (1), Hermie van Ophuizen, Peter Furmaniak, Siegfried Anders, Dieter Micke, Dietmar Schott, Jürgen Furmaniak. (Bericht: Peter Furmaniak)

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Hier geht es zum Spielplan und zu den Ergebnissen

Beginner gegen Gewinner

Poseidon Masters AK 60+ gegen Wasserfreunde Spandau 04 auf Pro Sieben

Am 6.10.2018 wird zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr das "Wasserballspiel" der Poseidon Masters AK 60+ gegen den vielfachen Deutschen Meister Wasserfreunde Spandau 04 ausgestrahlt.

Der Veranstalter: "In dieser Sendung treten Amateure gegen Spitzensportler in deren Paradedisziplin an. Damit das Ganze gerechter zugeht, ist es den Amateuren möglich ihren Gegner mit einem Handicap auszustatten, um die eigene Chance auf den Sieg zu erhöhen.

Jeder Amateur, der seinen Profi schlägt qualifiziert sich automatisch für das Finale, in dem er wiederum gegen alle anderen Finalisten um den Jackpot von maximal 100.000€ antreten kann.

In der vergangenen ersten Staffel durften wir in verschiedensten Disziplinen wie Fußball, Tischtennis, Rudern, 400-Meter-Lauf, Schwimmen oder Kugelstoßen mit Spitzensportlern wie Arne Friedrich, Timo Boll, Karl Schulze, Ruth Spehlmeyer, Marco Di Carli oder David Storl arbeiten. Anbei sende ich Ihnen den Link zu unserem Trailer sowie den Link zu unserer Sendungsseite im allen Wettkämpfen der vergangen zwei Folgen.
https://www.prosieben.de/tv/beginner-gegen-gewinner/videos/11-trailer-beginner-gegen-gewinner-am-28-oktober-20-15-uhr-clip
https://www.prosieben.de/tv/beginner-gegen-gewinner

In dieser Staffel wird die Sportart Wasserball thematisiert."

Es spielen die Poseidon Masters AK 60+ gegen den vielfachen Deutschen Meister Spandau 04.

Europameisterschaften der Masters vom 26. bis 31. August in Kranj/Slowenien

Der Start der Europameisterschaften rückt näher. Inzwischen sind die Meldungen und die ersten drei Spieltage vom Veranstalter bekanntgegeben wiorden.

Weitere Infos gibt es hier ...

Poseidon macht sich fit für die Europameisterschaften der Masters

Für die Europameisterschaften der Masters, die vom 26. bis 31. August im slowenischen Kranj ausgetragen werden, haben sich die Spieler des SV Poseidon Hamburg einiges vorgenommen. Nach dem dritten Platz im Jahr 2016 in der AK 65+ soll es nun der Titel in der AK 70+ werden. Die Vorbereitung dafür ist in vollem Gange. Nach diversen Spielen in der Liga Hamburg und dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft sollte ein Trainingslager der Mannschaft den letzten Schliff geben.

DM 2018
Beim Trainingslager im Poseidonbad am Olloweg Poseidon Hamburg und SV Cannstatt

Vom 31.7. bis 2.8. tummelten sich 28 Wasserballer beim gemeinsamen Training im Poseidonbad im Wasser. Außer den Poseidonen waren auch Spieler aus Cannstatt dabei, mit dem der Poseidon eine Kooperation der Altersklassen 60+ und 65+ eingegangen ist.

Ein umfangreiches Trainingsprogramm hatten Mannschaftsführer Bernd Hornung und Teammanager Rolf Lüdecke für die drei Tage am Olloweg zusammengestellt. Vom lockeren Einschwimmen über Sprints bis zu Übungen mit dem Ball war alles dabei. Ausgiebig wurden taktische Manöver gefahren wie auch die Spielweise beim Überzahlspiel geübt. Den jeweiligen Abschluss bildete ein Wasserballspiel „Alt“ (über 70 Jahre) gegen „Jung“ (über 60 Jahre).

Interessiert schaute sich der Mastersbeauftragte des Deutschen Schwimmverbandes Frieder Class das Treiben im Poseidonbad an. War er nun als Offizieller des Verbandes oder als Kiebitz seiner AK70-Mannschaft vom SV Cannstatt gekommen? Wir werden es in Kranj sehen.

Insgesamt war dieses Trainingslager ein voller Erfolg. Nicht nur die Trainingseinheiten, auch das Drumherum konnte überzeugen. Nicht zuletzt waren es die Poseidonfrauen, die wieder einmal ihr Geschick beim Bereiten der Speisen unter Beweis stellten. Vielen Dank.

Bleibt nur noch, den Mannschaften eine gute Reise und viel Erfolg in Kranj zu wünschen.

Deutsche Meisterschaften Masters 2018 in Düsseldorf
(Ein Bericht von Ekke Kienemann)

DM 2018
Deutscher Meister 2018 in der AK70+
oben v.l.: Manfred Buchta, Roland Czeche, Ekke Kienemann, Helmut Plath, Kalle Fischer,
Bernt Jacobs, Stefan Böttcher, Frank Hesbacher, Wolfgang Richter und Rolf Lüdecke.
Unten: Bernd Hornung, Erich Woelk, Günter Scheuermann, Bernd Haase und Dirk Cohrs.
(Foto: Roland Czeche)

 

Es ist schon eine kleine Ewigkeit her, dass der SV Poseidon Hamburg als Deutscher Meister aus den Titelkämpfen mit Cannstatt sich so benennen kann.  2018 war es dann soweit, zurück an der Stelle, an dem das Finale vor 2 Jahren mit einem 5-m Werfen entschieden werden musste.

Glücklicher Sieger damals Cannstatt, nur wollten wir in diesem Jahr 2018 dieses Prozedere umgehen. Entsprechend traten wir auch auf, erspielten im ersten Spiel eine Überzahl an Chancen, welche aber auch wieder nur teilweise zu Toren genutzt wurde. So entwickelte sich ein Spiel, welches bis in die letzten Sekunden spannend blieb, Cannstatt stets durch einen Konter gefährlich nahe dem Ausgleich war. Das es aber dazu nicht kam, hier hatten alle Spieler ausnahmslos einmal die Anweisungen von der Bank bis zum Ende befolgt, erfolgreich.

Auch im zweiten, das nun entscheidende Spiel um die Meisterschaft, hier brachte uns Roland frühzeitig auf die Gewinnerstraße, auch das Gegentor änderte nichts am Spielfluss der Hanseaten, folglich fiel durch Hexe das richtungsweisende 3:1. Mit dieser Führung, auch im Hinterkopf, schlichen sich nun wieder altbekannte, kleine Fehler ein, welche den abermaligen Anschlusstreffer erst ermöglichten.  Daher war der erneute Treffer zum 4:2 und damit der deutliche größere Abstand wiederhergestellt, bewirkte auch eine Beruhigung in unserem Spiel, nur nahm der Druck der Cannstätter erheblich zu, im Willen dieses Spiel noch einmal zudrehen. Beinahe wäre dies auch aufgegangen, wenn nicht in einigen Szenen hier der Hamburger Torwart mit Reflexen den Torerfolg des Kontrahenten vereiteltet hätte.

Erfolgreich in Düsseldorf, erfolgreich in Kranj`?

Fünf Poseidonspieler werden mit dem SV Cannstatt Deutscher Vizemeister in der AK 60+
(Bericht von Holger Ringling)

Die Mannschaft AK60+ des SV Cannstatt wurde durch gleich fünf Poseidonspieler (Detlef Wengler, Manfred Pudler, Thomas Ahme, Michael Arendt und Holger Ringling) verstärkt und konnte den Titel des Deutschen Vize-Meisters erringen. Dabei musste sich die Mannschaft nur dem Serienmeister Düsseldorfer SC geschlagen geben. Manfred Pudler wurde vor dem Turnier als Coach vorgeschlagen und einstimmig von der Mannschaft bestätigt, zu der auch noch die "Hamburger" Dirk Freudenberg und Michael Schlichting gehörten.

Wir konnten den Düsseldorfern bis weit ins dritte Viertel das Leben schwer machen und sind erst kurz vor Ende des Viertels mit zwei Toren in Rückstand geraten. Im letzten Viertel konnte wir nicht wie gewünscht und gehofft weiter gegen halten. Die sich jetzt leider einschleichenden leichten Fehler nutzten die Düsseldorfer routiniert und eiskalt aus, so dass wir das Spiel nicht mehr "drehen" konnten. Das Ergebnis 8:4 klingt eindeutiger als es das Spiel tatsächlich war.

Die Spielergebnisse:
SV Cannstatt vs. Köpenicker SV Neptun Berlin 1889 5:3
Düsseldorfer SC vs. SV Cannstatt 8:4
SV Cannstatt vs. Polizei SV Duisburg 1920 4:1

Vier Poseidonspieler siegen mit Cannstatt in der AK 65

Auch die Altersklasse 65 vom SV Cannstatt wurde durch vier Poseidonspieler verstärkt. Da nur eine Mannschaft für diese Klasse gemeldet wurde, spielte sie zusammen mit der AK 70 den Titel aus. Die 65er schlugen erwartungsgemäß die beiden Teams der AK70 SV Cannstatt II und SV Poseidon Hamburg und sicherten sich damit den Titel des Deutschen Meisters.

Vom Poseidon mit dabei: Axel Becker, Werner Naujokat, Dietmar Schott und Gerhard Wohlers

Deutsche Meisterschaften Masters 2018 AK70+

Mit einer perfekten Leistung zum Titelgewinn
SV Cannstatt - SV Poseidon Hamburg 3:4 (1:3, 0:0, 1:1, 1:0)

Frank Hesbache
Frank Hesbacher
Helmut Plath
Helmut Plath

Auch das Rückspiel gegen den SV Cannstatt konnte der SV Poseidon Hamburg mit 4:3 für sich entscheiden. Der Mann des Spiels Roland Czeche brachte die Mannschaft schon im 1. Viertel mit seinen beiden Treffern auf die Siegerstraße. Frank Hesbacher erhöhte den Vorsprung mit seinem Treffer zum 3:1 für Poseidon.

Während der zweite Durchgang torlos blieb, kamen die Cannstätter im dritten Viertel auf ein Tor heran. Helmut Plath stellte aber noch vor dem Viertelende den alten Abstand zum 2:4 wieder her. Nun hieß es durchhalten.

Einmal noch konnten die Cannstätter im letzten Durchgang punkten. Spielstand nur noch 4:3. Wie in den Vorjahren wurde Cannstatt immer stärker. Doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung konnte dieser kleine Vorsprung gehalten werden. Endstand 4:3 - Deutscher Meister 2018.

Herzlichen Glückwunsch!

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Deutsche Meisterschaften Masters 2018 AK70+

Roland Czeche
Roland Czeche

SV Cannstatt gegen SV Poseidon Hamburg 3:4 (0:1, 1:0, 1:2, 1:1)

Eine wesentlich besser eingestellte Mannschaft des SV Poseidon konnte das erste Spiel des AK70-Vergleichs mit 4:3 für sich entscheiden. Den Siegtreffer schoss Roland Czeche in der letzten Spielminute. Wieder einmal ein denkbar knappes Ergebis gegen den Dauerrivalen Cannstatt. Aber der Sieg war verdient und er hätte noch höher ausfallen können. So wird sich wieder alles im morgigen Rückspiel entscheiden.

Die Torschützen für Poseidon:
Dirk Cohrs, Frank Hesbacher, Manfred Buchta und Roland Czeche mit jeweils einem Treffer.

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Deutsche Meisterschaften Masters 2018

Im Freitagabendspiel mussten sich die 70er des SV Poseidon Hamburg den 65ern des SV Cannstatt, der sich mit vier Spielern des SV Poseidon verstärken konnte, mit 2:6 geschlagen geben. Es fehlte der Mannschaft des SV Poseidon die notwendige Spritzigkeit, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die wenigen Chancen, die dennoch erspielt wurden, nutzten die Hamburger nur spärlich. Ganz sicher machte sich auch der Altersunterschied der Gegner bemerkbar. Jenseits der siebzig zählt jedes Jahr nämlich doppelt.

Ernst wird es jedoch erst am Samstag in dem Spiel gegen die AK70 von Cannstatt. Hier geht es dann um die Vorentscheidung zum Titel des Deutschen Meisters der Altersklasse 70+.

4x Gold und 1x Silber für Dieter Seifert

50. Deutsche Meisterschaften der Masters "Kurze Strecken" vom 01.06.2018 bis 03.06.2018  
in Osnabrück

Allein auf weiter Flur ...

so kann man die Reise nach Osnabrück eines einzigen Poseidonen bezeichnen.
Am 31. Mai machte sich Dieter Seifert auf zu den DMM 2018 in Osnabrück. Die Anreise am Donnerstag war erforderlich, da der erste Wettkampf bereits am Freitagmorgen statt fand und eine Anreise am gleichen Tag mit der Deutschen Bundesbahn nicht geklappt hätte.
Aber wie sagt man so schön: „ jede Medaille hat zwei Seiten!“

So wurde der Donnerstag für Sightseeing in Osnabrück, der Stadt des Westfälischen Friedens, genutzt.
Am Freitagmorgen ging dann der erste Härtetest für die Europameisterschaften in Kranj los. Bisher wurde nur trainiert und wo man stand/steht konnte nur hier bei den DMM herausgefunden werden. Die Aufregung vor dem ersten Start war dementsprechend, zumal die Konkurrenten sehr ordentliche Zeiten gemeldet hatten.

Dieter Seifert
50m Rücken - Gold: v.l. Detlef Treptow,
Dieter Seifert und Winfried Hofele
Dieter Seifert
100 m Freistil - Gold: Horst Lehmann,
Dieter Seifert und Frank Hesbacher

Erster Wettkampf für Dieter Seifert waren die 100 m Rücken. In der AK 65 hat er diese Strecke jedes Jahr gewonnen. Und er konnte diese Serie in der AK 70 fortsetzen in einer Zeit von ordentlichen 1:20,16. Eine wichtige Erkenntnis für ihn selbst war, dass die Kondition stimmte (für Kenner: Angangszeit 50 m 0:38,13 und oben drauf 42,03). Damit konnte Dieter seiner ersten Deutschen Meistertitel für sich verbuchen.

Am Freitagnachmittag folgten dann die 50 m Schmetterling. Hier konnte eine Zeit von 0:34,43 erzielt werden. Damit war die zweite Medaille gewonnen. Diesmal in Silber. Die Siegerzeit von Horst Lehmann betrug 0:32,69. Der erste Wettkampftag verlief doch relativ erfolgreich.
Am Samstag standen die 50 m Freistil auf dem Programm. Ein Härtetest. Die Konkurrenz war wieder sehr dicht beieinander; zumindest wenn man die Meldezeiten zu Grunde legt. Ergebnis: die zweite Goldmedaille für Dieter in einer Zeit von 0:30,05. Gewünscht hatte er sich allerdings eine Zeit von unter 30 sec. Knapp verfehlt. Der zweite Platz in diesem Wettkampf wurde mit 0:30,92 und der dritte Platz mit 0:31,72 gewonnen.

Am dritten Wettkampftag standen jetzt noch die 100 m Freistil und 50 m Rücken an. Dieter konnte hier noch zwei weitere Goldmedaillen gewinnen.
Über 100 m Freistil in 1:06,92 vor dem Zweiten in 1:10,18.
Über 50 m Rücken in 0:36,70. Der zweitplatzierte schlug in 0:39,85 an.

Fazit: Dieter konnte ins gesamt 4 mal Gold und 1 mal Silber gewinnen. Damit ist er im Medaillenspiegel der DMM 2018 im oberen Drittel angesiedelt.

(Bericht: Dieter Seifert)

Herzlichen Glückwunsch Dieter!!!

Holger Roehl gestorben

Im Alter von 72 Jahren ist unser Vereinsmitglied und Mannschaftskamerad Holger Roehl nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Mit Holger verliert Hamburg einen großartigen Sportler.

EM 2013
Weltmeister 2002 in Neuseeland
Holger Roehl: obere Reihe 4. v.l.

Schon früh erlernte Holger das Schwimmen im Eimsbütteler Turnverband e.V. Neben dem Kraulschwimmen wurde „Rücken“ seine Spezialdisziplin, in der er einige Hamburger Meistertitel gewinnen konnte. Bald zog es ihn, wie so manchen jungen Schwimmer, hin zum Wasserball. Mit der Mannschaft des ETV stieg Holger in die damals noch geteilte Erste Bundesliga auf und spielte dort mehrere Jahre erfolgreich, bevor er 1971 zum SV Poseidon Hamburg wechselte. Als Linkshänder wurde er schon bald eine wichtige Stütze der Mannschaft, spielte mit dem SV Poseidon einige Jahre in der Bundesliga und absolvierte diverse Spiele in der deutschen Nationalmannschaft.

EM 2013
Auch in der Verteidigung eine Bank.
Holger Roehl: Vizeweltmeister 2012

Nach seiner überaus erfolgreichen aktiven Zeit wechselte Holger auf die Trainerbank, betreute die erste Mannschaft des SV Poseidon, um sich danach ganz der Jugend zuzuwenden. Einige vielversprechende Talente trainierten unter seiner fachgerechten Regie. Die Krönung seiner Trainerlaufbahn war die Deutsche Meisterschaft der Jugend A im Jahr 1996.

Viel zu früh starb seine geliebte Frau Karin. Mannschaftskameraden konnten Holger dazu überreden, trotzdem mit zu den Weltmeisterschaften der Masters nach Neuseeland zu fahren. In der Altersklasse 50+ gewann er mit der Mannschaft des SV Poseidon Hamburg die Goldmedaille. Weitere Titel bei Deutschen und Europameisterschaften sollten folgen.

Holger, mit dir geht ein Großer des Wasserballs. Wir werden dich nicht vergessen!

Seiner Lebensgefährtin Monica und seiner Familie gilt unsere Anteilnahme.

SV Poseidon Hamburg
Walter Roscher

Am Ende fehlte ein Tor!
(Bericht von Jens Witte)

Poseidon steigt aus der Wasserball-Bundesliga ab

Spannung und Dramatik am letzten Spieltag in der Wasserball-Bundesliga Pro B. Der SV Poseidon ist nach zwei Jahren zum sechsten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Im Heimspiel unterlag das Schlusslicht (5 Punkte) im Wilhelmsburger Inselparkbad gegen den Tabellenzweiten SVV Plauen mit 12:13 (1:3, 4:3, 3:2, 4:5) und verpasste knapp den zum Klassenverbleib notwendigen Punktgewinn für die Relegation. Für die Hanseaten ist es nach 1980, 1985, 1987, 1998, 2009 und 2011 bereits der sechste Abstieg aus dem Oberhaus. In letzter Minute warf Patrick Weik, 26, vorbei. „Oh je, am Ende fehlte tatsächlich nur ein Tor.“ Bitter in der Torschützenliste liegt Poseidons Eigengewächs Weik zusammen mit dem Krefelder Dusan Dragic mit 38 Toren auf Platz 1, sein Klub sank zum Saisonschluss erstmals auf den Ligagrund. Freuen konnte sich die SG Köln (6 Punkte). Der Aufsteiger sicherte sich trotz der 13:18-Niederlage beim Tabellenersten Duisburger SV 98 Rang sieben und spielt in der Relegation um den Klassenverbleib.

Florian Lemke
Interimstrainer Florian Lemke

Ein bitterer Tag für die Poseidonen, die sich nach einem schnellen 1:5-Rückstand gegen Plauen zurückkämpften. Vincent Hebisch gelang nach der Pause der 6:6-Ausgleich. Das Team kämpfte um den Klassenerhalt. Drei weitere Male tauchten die Hamburger bei 8:8 (Philipp Barenberg), 9:9 (Claudio Sambito) und 11:11 (erneut Hebisch) wieder auf und schnappten nach Bundesligaluft, doch Plauen verteilte keine Geschenke und versenkte die Hamburger per Doppelschlag in die 2. Liga. Der 22-jährige Hebisch verkürzte drei Minuten vor Ende noch auf 12:13, musste aber kurz nach seinem fünften Treffer mit der dritten Zeitstrafe aus dem Wasser. Dramatik pur! Poseidon wehrt nicht nur diese Unterzahl ab, auch die Zeitstrafe gegen Claudio Sambito 30 Sekunden später überstehen die Hausherren. Trainer Lemke nimmt eine Auszeit. Letzte Chance auf Klassenverbleib, doch der Wurf von Patrick Weik verfehlt das Gehäuse. In Hamburg sagt man Tschüss!

„Es war das beste Spiel der Saison. Ich habe das Team gebeten noch mal alles zu geben, für uns und unsere Fans. Das Ergebnis war ein leidenschaftliches Spiel, jeder der drin war hat seine Sache hervorragend gemacht. Ich bin wahnsinnig stolz, umso trauriger dass es nicht gereicht hat. Ein Punkt aus der gesamten Saison fehlt“, so Trainer Florian Lemke. Manager Lars Hinkelmann blickt bereits nach vorne: „Die Spieler machen jetzt alle zwei Wochen Pause. Im Verein beginnen bereits nächste Woche die Planungen für die kommende Saison in der 2. Liga. Erste Gespräche werden geführt.“

Poseidon in der Bundesliga kaum noch zu retten

Nach 5:13-Niederlage in Duisburg fast abgestiegen

Patrick Weik
Patrick Weik trifft zweimal in Duisburg

Die Zeit in der Bundesliga scheint für die Wasserballer des SV Poseidon nach zweijähriger Zugehörigkeit in einer Woche beendet zu sein. Nach der 5:13-Niederlage (1:5, 0:2, 3:3, 1:3) beim Spitzenreiter Duisburg 98 rutschte der Klub auf den letzten Platz (8./5 Punkte) in der Gruppe B ab. Parallel trennten sich im Kellerderby die SG Köln und der SV Ludwigsburg 6:6-Unentschieden. Das perfekte Ergebnis für beide Aufsteiger. Ludwigsburg jubelt über den Klassenerhalt, Köln verließ Dank seines Ausgleiches in der Schlussminute erstmals das Tabellenende und sprang auf den Relegationsplatz. Im letzten Spiel der Bundesligasaison muss Poseidon gegen den Ligazweiten Plauen (24.2., 18 Uhr – Inselparkbad) gewinnen, um die Chance auf den Relegationsplatz zu wahren.

„Wir haben nie so richtig ins Spiel gefunden. In der Verteidigung den Zugriff nicht bekommen und im Angriff nicht konsequent und klar genug gespielt. Zu wenig um Spitzenreiter Duisburg unter Druck zu setzen“, sagte der zweifache Torschütze Patrick Weik. In der Torjägerliste der Bundesliga steht Weik mit 36 Treffern auf Platz 1. Ein wertloser Erfolg mit Blick auf die Tabelle!

In Duisburg trafen: Patrick Weik 2, Philipp Barenberg, Sven Bach und Claudio Sambito je 1.

Foto von Florian Traupe, SV Poseidon Hamburg aus dem Archiv:
In der Torjägerliste der Bundesliga steht Patrick Weik mit 36 Treffern auf Platz 1, seine Mannschaft SV Poseidon hingegen rutschte nach der 5:13-Niederlage in Duisburg ans Tabellenende.

Bundesliga: Zwischen Hoffen und Bangen

Poseidon hofft auf Schützenhilfe im Abstiegskampf

Vincent Hebisch
Vincent Hebisch

Letzte Hoffnung Relegation: Für die Bundesliga-Wasserballer des SV Poseidon Hamburg beginnt die Zeit zwischen Hoffen und Bangen. Im Kampf um den Klassenerhalt ist das Team auf Schützenhilfe angewiesen. Der vorletzte Spieltag in der Gruppe B könnte die Entscheidung bringen. Die Hamburger spielen beim ungeschlagenen Tabellenführer Duisburg 98 (18.30 Uhr) und werden bereits ab 18 Uhr den Live-Ticker der Partie SG Köln gegen SV Ludwigsburg 08 im Blick haben.

Nach der 9:12-Pleite in Köln vergangenen Sonnabend ist der Aufsteiger von 2016 auf einen Sieg der SV Ludwigsburg angewiesen, um weiter im Rennen um Platz sieben zu bleiben, der zur Teilnahme am Relegationsturnier berechtigt. Hoffnung auf einen Sieg in Duisburg besteht bei den Hamburgern wenig. Duisburg plagen zwar Personalsorgen – Mihael Petrov (Trommelfell) und Niclas Becker (Bizepssehne) – fehlen, doch der Kader des Spitzenreiters ist sehr stark.

Auch Hamburg schwimmt gehandicapt an. Torjäger Vincent Hebisch, 22, ist nach seiner Ballwurfattacke in Köln auf einen Zuschauer für sechs (!) Spiele gesperrt und Trainer Florian Lemke, 28, fehlt aus privaten Gründen. Für Lemke coacht stattdessen Mathias Goritzka, 38, zusammen mit Assistenz Tim Kniffler, 27. „Es wird sehr schwer an der Wedau. Duisburg hat den ersten Platz im Play-off sicher, wird sich aber nicht hängen lassen. Vielleicht gelingt die Überraschung“, hofft Goritzka. Das Hinspiel verlor Poseidon knapp mit 7:8. Letzte Chance zu punkten haben die Hamburger dann beim Heimspiel am 24. Februar (18 Uhr) gegen den Ligazweiten SVV Plauen.

Bericht und Foto von Jens Witte (Archiv):
Ohne Vincent Hebisch (Rotsperre) schwimmt Poseidon beim Spitzenreiter SV Duisburg 98 an.

Bundesliga
(Bericht Sven Witte)

Poseidon im freien Fall. Hamburg droht der Abstieg

Die Bundesliga-Wasserballer des SV Poseidon Hamburg haben mit der 9:12-Niederlage (3:4, 2:3, 1:4, 3:1) bei der SG Köln den bisherigen Tiefpunkt (7. Platz/ 5 Punkte) der Saison erreicht. Und es kann noch tiefer gehen!

Sven Bach
Sven Bach traf dreimal

Die Zahlen sind alarmierend: Seit sieben Spieltagen wartet das Team von Trainer Florian Lemke (er übernahm erst vor zwei Wochen den Job) inzwischen auf einen Sieg. Nach den Niederlagen gegen die direkten Verfolger Ludwigsburg und Köln rutschten die Hanseaten auf den Relegationsplatz und lediglich die Tordifferenz und der direkte Vergleich trennt die Poseidonen noch vor dem direkten Abstiegsplatz. Doch Köln hat gute Chance nächste Woche im Heimspiel gegen Ludwigsburg zu punkten. Hamburg hingegen muss beim ungeschlagenen Spitzenreiter Duisburg 98 antreten und hat am 24. Februar den Zweiten SVV Plauen zu Gast. „Wir wollten den Klassenerhalt sichern, sind aber verunsichert aufgetreten. Gerade in der Defensive zu unstrukturiert. Köln spielte solide“, so der enttäuschte Trainer Lemke. Poseidon muss nun auf Schützenhilfe aus Ludwigsburg hoffen.

Für Poseidon trafen: Sven Bach 3, Patrick Weik 2, Philipp Barenberg, Alexander Weik, Vincent Hebisch und Claudio Sambito (je 1).

Archivfoto von Florian Traupe, SV Poseidon Hamburg:
Sven Bach traf dreimal, es reicht jedoch nicht zum erhofften Sieg in Köln.

Bundesliga
(Vorbericht von Jens Witte)

SG Köln – SV Poseidon Hamburg am Sonnabend, 10.02.2018 um 18 Uhr im Leistungszentrum Köln-Müngersdorf

Poseidon patzt gegen Ludwigsburg - Nun beginnt das Finale im Abstiegskampf in Köln

Der Abstiegskampf in der Wasserball-Bundesliga geht in die entscheidende Phase. Nachdem der SV Poseidon die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt und die Play-off-Teilnahme vergeben hatte, beginnt heute das Finale um den Klassenerhalt in Köln (18 Uhr Leistungszentrum Müngersdorf).

Patrick Weik
Poseidons Torjäger Patrick Weik

Von einem Finale am Rhein gegen die SG Köln will bei den Hamburgern allerdings niemand sprechen. „Ein Endspiel ist für mich, wenn man hinterher keine Chance mehr hat“, sagte Mannschaftskapitän Alexander Weik, 29. Denn auch nach der Partie der beiden Klubs sind noch vier Punkte zu verteilen. „Wir haben immer gesagt, es geht bis zum letzten Spieltag“, verdeutlichte Poseidons Coach Florian Lemke.

Der Aufsteiger von 2016 steht nach der 11:12-Heimniederlage (5:3, 2:3, 3:4, 3:4) gegen Neuling SV Ludwigsburg 08 mächtig unter Druck. Die Chance auf einen Play-off-Platz wurde praktisch vergeben und im direkten Vergleich zogen die Süddeutschen an den Wilhelmsburgern vorbei. Platz sieben in der Pro B bedeutet nur noch Teilnahme am Relegationsturnier um den Klassenerhalt gegen vier Zweitligisten!

"Sehr unglücklich, wir haben immer geführt“, ärgert sich Trainer Florian Lemke immer noch. Der 28-jährige bisherige Poseidon-Manager hatte die Mannschaft erst zwei Tage vor dem Ludwigsburg-Spiel nach dem Rücktritt von Pavle Japaridze übernommen. Anfangs stimmte die Marschroute. Poseidon ging in Führung und hielt die Süddeutschen meist zwei Tore auf Abstand. Nach dem Seitenwechsel begehrte Ludwigsburg auf, nutzte die zahlreichen Hamburger Zeitstrafen für den fünfmaligen Ausgleich und 53 Sekunden vor Spielschluss kurz nach Ende der Zeitstrafe gegen Poseidon-Center Philipp Barenberg zur einzigen Führung und zum Sieg. Aus der Traum auf die Play-offs. Nur noch theoretisch besteht die Chance. Für Poseidon trafen: Patrick Weik und Claudio Sambito (je 3), Jakob Haas (2), Sven Bach, Philipp Barenberg und Vincent Hebisch (je 1).

Nun steht Poseidon mächtig unter Druck in Köln zu gewinnen. Das Hinspiel ging mit 16:9 klar an die Hamburger. Doch die SG Köln als Achter konnte überraschend deutlich mit 10:3 gegen SC Wedding Berlin (4.) punkten. „Das wird eine richtige enge Nummer. Köln spielt sehr aggressiv und wir müssen damit umgehen. Ich bin positiv gestimmt. Trotz des Schocks ist die Stimmung super. Wir haben bisher richtig gut trainiert und wollen in Köln gewinnen“, gibt sich Trainer Lemke optimistisch.

Foto von Florian Traupe:
Poseidons Torjäger Patrick Weik traf dreimal. Doch es reichte nicht bei der 11:12-Heimniederlage gegen Ludwigsburg.

Bundesliga
(Bericht Jens Witte)

Wasserball: Play-off-Chance vergeben – 11:12-Heimniederlage gegen Ludwigsburg

Poseidon-Wasserballer bangen um Klassenerhalt

Die Bundesliga-Wasserballer des SV Poseidon Hamburg haben die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt und die Play-off-Teilnahme vergeben. Die Hanseaten kassierten am Samstag eine 11:12-Heimniederlage (5:3, 2:3, 3:4, 3:4) gegen Aufsteiger SV Ludwigsburg 08 und rutschten auf den 7. Platz in der Pro B ab.

"Sehr unglücklich, wir haben immer geführt“, ärgerte sich Trainer Florian Lemke. Der 28-jährige bisherige Poseidon-Manager hatte die Mannschaft erst zwei Tage vor dem Spiel nach dem Rücktritt von Pavle Japaridze übernommen. Anfangs stimmte die Marschroute. Poseidon ging in Führung und hielt die Süddeutschen meist zwei Tore auf Abstand. Nach dem Seitenwechsel begehrte Ludwigsburg auf, nutzte die zahlreichen Hamburger Zeitstrafen für den fünfmaligen Ausgleich und 53 Sekunden vor Spielschluss kurz nach Ende der Zeitstrafe gegen Poseidon-Center Philipp Barenberg zur einzigen Führung und zum Sieg. Aus der Traum auf die Play-offs. Nur noch theoretisch besteht die Chance, da Ludwigsburg den direkten Vergleich mit Poseidon mit 3:1-Punkten für sich entscheiden konnte. Für Poseidon trafen: Patrick Weik und Claudio Sambito (je 3), Jakob Haas (2), Sven Bach, Philipp Barenberg und Vincent Hebisch (je 1).

Nächsten Sonnabend geht es zum Tabellenletzten SG Köln (10.02., 18:00 Uhr im Leistungszentrum).

Bundesliga

Rücktritt von Pavle Japaridze

Wasserballer müssen nach Niederlage punkten

Florian Lemke
Interimstrainer Florian Lemke

Poseidons Wasserballer werden derzeit mächtig durcheinander gewirbelt. Erst ging die Mannschaft auswärts beim 7:14 gegen den SC Neustadt unter. Nach dem Debakel erreichte die Vereinsführung zwei Tage vor dem Heimspiel gegen SV Ludwigsburg (Sonnabend, 17 Uhr im Inselparkbad) die nächste Hiobsbotschaft. Trainer Pavle Japaridze tritt aus familiären Gründen mit sofortiger Wirkung zurück und wird sich um seine Eltern in Georgien kümmern. Der 35-jährige ehemalige Nationalspieler übernahm den Vorjahresaufsteiger aus Wilhelmsburg erst im September vor gut fünf Monaten. Und das alles vor dem wichtigen Heimspiel gegen den SV Ludwigsburg am Sonnabend.

In der Not übernimmt Manager Florian Lemke das Kommando und kehrt auf die Trainerbank zurück. „Nur interimsweise für die nächsten Wochen“, betont der 28-jährige Lemke. „Ich bin mit meiner Masterarbeit fertig und habe nun etwas Zeit, bevor ich beruflich durchstarte.“ Viel Zeit den Ligasechsten in ruhige Gewässer zu steuern bleibt nicht. Innerhalb von acht Tagen geht es um die Zukunft des SV Poseidon in der Bundesliga. Play-off oder Abstiegskampf, die Richtung wird höchstwahrscheinlich mit dem Heimspiel gegen Ludwigsburg und dem anschließenden Spiel bei der SG Köln entschieden sein. Lemke gibt sich optimistisch mit dem Team wieder erfolgreich zu sein. „Taktik schärfen, Stimmung heben und die Marschroute festlegen“, steht auf dem Programm.

Archivfoto und Bericht von Jens Witte:

Trauer um Helmut Koch

Wieder hat uns ein Freund und Sportkamerad für immer verlassen. Am 24. Januar d.J. verstarb unser Vereinskamerad Helmut Koch nach langer schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren. Seine Frau und seine Tochter begleiteten Helmut in seinen letzten Stunden.

Helmut Koch
Helmut Koch †
Helmut Koch Pokal
Helmut Koch bei der Pokalübergabe

Helmut trat mit neun Jahren in den Schwimmverein Poseidon ein. In der damaligen Abteilung Altona erlernte Helmut das Schwimmen. Im Poseidon lernte er auch seine Frau Doris kennen und lieben. Später zog es ihn, wie viele Aktive des SV Poseidon, zum Wasserball.

1968 begann seine Wasserballkarriere. In diesem Jahr wurde Helmut Hamburger Jugendmeister und im Jahre 1968 gewann er mit seiner Mannschaft den Titel des Norddeutschen Jugendmeisters. Seit dem Start der Wasserballbundesliga im Jahre 1970 gehörte Helmut der Ersten Wasserballmannschaft des SV Poseidon Hamburg an und spielte dort erfolgreich über mehrere Jahre. Als Bundeswehrsoldat war Helmut im Kader der Wasserballmannschaft und trainierte in der Wasserballschmiede Warendorf.

Höhepunkt seiner Wasserballkarriere war die Reise nach Brasilien im September 1973. Auf Einladung des brasilianischen Verbandes flog eine Hamburger Delegation nach Südamerika, um die sportlichen Kontakte zu vertiefen.

Helmut war ein angenehmer Mitspieler. Seine Gegner sahen das nicht immer so, denn „Kocher“, wie ihn auch seine Kameraden nannten, konnte nicht nur einstecken, er konnte auch austeilen. Und so mancher Geselle im Wasser bekam dies zu spüren.

Poseidon Masters 2001
Poseidon Hamburg Masters
Deutscher Meister 2001
EM 2013
Europameister der Masters 2013

Nach seiner aktiven Zeit in der ersten Reihe fand Helmut seinen Platz bei den Poseidon-Masters und gewann mit ihnen im Jahr 2000 seine erste Deutsche Meisterschaft im eigenen Vereinsbad. Weitere Meisterschaften sollten folgen.

Seine fortschreitende Krankheit zwang Helmut, kürzer zu treten. Und so konnte er uns zuletzt im Jahr 2013 zu den Europameisterschaften nach Budapest begleiten und gewann dort die Goldmedaille in der Altersklasse über 65 Jahre.

Nach langer häuslicher Pflege durch seine Frau erlebte Helmut seine letzten Jahre im Pflegeheim, wo er jedoch noch geistig fit, Erfolge und Misserfolge seiner Mannschaft miterlebte. Helmut war Zeit seines Lebens durch und durch überzeugter Poseidone.

Helmut, wir denken an dich!

Seiner Frau und seiner Familie gilt unsere Anteilnahme.

SV Poseidon Hamburg
Walter Roscher

Poseidon verliert mit 7:14 in Neustadt

Debakel für Hamburgs Wasserballer in der Pfalz

Bart Hofland
Bart Hofland, 19, kam nach fünf Minuten

Die Wasserballer des SV Poseidon Hamburg (6.) kassierten beim SC Neustadt/Weinstr. (2.) eine bittere 7:14-Niederlage (1:7, 4:3, 2:2, 0:2). Nach noch nicht mal fünf Minuten war die Bundesligapartie quasi entschieden. Sechs Würfe – sechs Treffer für die Pfälzer Hausherren. Poseidons Trainer Pavle Japaridze, 35, wechselte den Torwart. Für Stammkeeper Abél Müller, 24, kam Bart Hofland, 19. Fast das gesamte Hamburger Team zeigte eine desolate Leistung: Ohne Inspiration, Spielwitz und Ideen trat das Team auf. Es wirkte wie ein müder Abklatsch der Sieben, die vergangene Woche in Berlin aus der sicheren Abwehr, taktisch klug einen Punkt holte. Ohne Ideen nach vorne wurden die Bälle leichtfertig vergeben und in der Abwehr die Konter der Neustädter nicht abgesichert.

„Das war das schwächste Spiel der Saison“, gestand der Coach. Japaridze ärgerte sich über das unprofessionelle Verhalten. Vincent Hebisch (1. Viertel) und Philipp Barenberg (4. Viertel) sahen wegen Meckerns gegen Schiedsrichterentscheidungen die rote Karte. Es lief einfach nichts zusammen. Auch die Chance nach dem Seitenwechsel bei 4:9 die vierminütige Überzahl gegen Neustadt zum Anschluss zu nutzen – Mitko Nachev, bulgarischer Nationalspieler, musste wegen Überhärte raus – löste sich im Wasser des Stadionbades auf. Selbst in Unterzahl trafen die Hausherren postwendend zweimal nach Treffern von Patrick Weik und Claudio Sambito.

„Schnell vergessen und auf das nächste Spiel konzentrieren“, lautet die Devise von Manager Florian Lemke. Am Sonnabend kommt der SV Ludwigsburg nach Hamburg (3.2., 17:00 Uhr im Inselparkbad).
Für Poseidon trafen: Patrick Weik 3, Sven Bach, Vincent Hebisch, Claudio Sambito, Alexander Weik (je 1).

Bericht und Achivfoto von Jens Witte

Bundesliga
(Bericht von Jens Witte)

Poseidon holt einen wichtigen Punkt in Berlin
SC Wedding Berlin - SV Poseidon Hamburg 5:5 (0:1, 2:2, 1:1, 2:1)

Endlich wieder ein Hoffnungszeichen bei den Bundesliga-Wasserballern des SV Poseidon Hamburg. Die Hanseaten holten beim SC Wedding Berlin ein 5:5-Unentschieden (1:0, 2:2, 1:1, 1:2). Mit 5:13 Punkten liegen die Hanseaten auf Platz 6 in der Gruppe B.

Jens Hebisch
Patrick Weik traf dreimal. (Foto: Jens Witte)

Punkt verloren oder Punkt gewonnen? Eine direkte Antwort auf die Frage war nach dem Spiel Poseidons Trainer Pavle Japaridze, 35, nicht zu entlocken. Japaridze lobte die Mannschaft. „Sie hätte wieder Feuer, die Männer haben eine tolle Leistung gezeigt“. Trotz des Fehlens dreier Spieler (Philipp Barenberg, Fabio Puzzanghera und Jakob Haas) zeigte sich Poseidon im Kombibad Seestraße sehr selbstbewusst. Rückkehrer Dennis Bormann, 29, spielte stark auf.

Die Hanseaten ließen sich nicht vom Ausfall von Vincent Hebisch schocken, „Es ging einfach nicht mit meiner Erkältung“, so ein sichtlich geschwächter Torjäger (bislang 23 Treffer), der nach drei Minuten aus dem Wasser stieg. Für Auftrieb sorgte Patrick Weik in der fünften Minute mit dem 1:0. Beim offenen Schlagabtausch lag Poseidon dreimal vorn und die Berliner verfingen sich in der gut gestaffelten Abwehr der Poseidonen. „Wir hatten Zement angerührt“, lobte Mannschaftskapitän Alexander Weik, 29, sein Team. Die SVP-Sieben kämpfte sechsmal in Unterzahl, wohingegen der SC Wedding ohne Zeitstrafen blieb. 66 Sekunden fehlten zum Sieg, als der zweite Treffer von Melwin Meißner die Punkteteilung besiegelte.

Für Poseidon trafen Patrick Weik (3), Sven Bach und Alexander Weik (je 1). Nächsten Sonnabend geht es zum SC Neustadt (2.) in die Pfalz (27.01., 18:00 Uhr im Stadionbad).

Bundesliga

11:14-Heimniederlage gegen Krefeld

Wasserballer bangen um Play-off

Jens Hebisch
Vincent Hebisch traf dreimal. (Foto: Jens Witte)


Die Bundesliga-Wasserballer des SV Poseidon Hamburg mussten im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Play-offs einen Rückschlag hinnehmen. Die Norddeutschen kassierten am Samstag eine 11:14-Heimniederlage (1:4, 3:3, 4:2, 3:5) gegen die SV Krefeld 72, bleiben aber Sechster in der Pro B.

"Unterm Strich ein verdienter Sieg für Krefeld. Aber für uns wieder einmal unnötig", räumte Trainer Pavle Japaridze nach der fünften Saisonniederlage ein. Die Hamburger kassierten zu einfache Gegentore und nutzen im Angriff nicht die sich zahlreich ergebenen Überzahlchancen.
Dabei hatten sich die Hamburger nach einem schnellen Fünf-Tore-Rückstand bis auf 7:8 im dritten Viertel durch Patrick Weik (21. Spielminute) ran gekämpft. Aber die Wende wollte nicht gelingen. Krefeld beantwortete die weiteren Anschlusstreffer von Sven Bach (8:9; 24.) und Philipp Barenberg (9:10, 26.) umgehend mit eigenen Treffern. Besonders Ligatorjäger Dusan Dragic (28. Saisontore) war nicht zu stoppen. Dragics Treffer Nummer drei und vier wenige Minuten vor Spielschluss sorgten für Stille im Wilhelmsburger Inselparkbad.

Die Tore gegen Krefeld warfen: Vincent Hebisch 3, Sven Bach 2, Patrick Weik 2, Claudio Sambito 2, Philipp Barenberg 1, Alexander Weik 1.
Nächsten Sonnabend geht es zum SC Weeding nach Berlin (20.01., 17:30 Uhr im Kombibad Seestraße).

SV Poseidon Hamburg – SV Krefeld 72
Vorbericht von Jens Witte

Sonnabend, 13. Januar 2018 um 19 Uhr in der Schwimmhalle Inselpark, Kurt-Emmerich-Platz 12, 21109 Hamburg- Wilhelmsburg

Claudio Sambito
Claudio Sambito (Foto: Jens Witte)

Winterpause vorbei: Poseidons Wasserballer wollen erfolgreich ins Jahr starten
Krefeld zu Gast im Inselparkbad

Die Wasserballer der SV Poseidon Hamburg (SVP) wollen nach der Winterpause erfolgreich in der Bundesliga auftauchen. Beim richtungsweisenden 8. Spieltag ist die SV Krefeld 72 zu Gast im Wilhelmsburger Inselparkbad (Sonnabend, 19 Uhr). Poseidon braucht dringend Punkte, um nicht auf die Abstiegsränge zu sinken. Nicht einfach für den Liga-Sechsten, hat sich doch der Klub vom Niederrhein (4. Platz) dank des U23-Zweitstartrechts die Dienste des hannoverschen Jugendnationalspieler Philipp Dolff gesichert. Beide Vereine haben sich intensiv in der Ligapause auf das Spiel vorbereitet. Die Westdeutschen beim Turnier im niederländischen Borculo. Die Poseidonen in Berlin. Mit dem Turniersieg kehrte der SVP vom internationalen Turnier aus der Hauptstadt heim. In der Schwimmhalle Finckensteinallee siegte das Team von Trainer Pavle Japaridze viermal und trennte sich lediglich vom späteren Dritten SK Slagelse aus Dänemark mit 8:8-Unentschieden. Poseidon-Trainer Japaridze ist optimistisch: „Alle Spieler sind fit. Nach der guten Vorbereitung wollen wir uns für die Hinspiel-Niederlage in Krefeld revanchieren.“ Im Oktober verloren die Hamburger nach Führung noch mit 10:13 in Krefeld.

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